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Irgendwas mit Medien?   —      Wie wäre es mit Mediengestalter?

Irgendwas mit Medien? — Wie wäre es mit Mediengestalter?

Ein sehr interessanter (Ausbildungs) Beruf ist heute der Mediengestalter. Und zwar genauer, Mediengestalter Digital und Print. Was macht eigentlich so ein Mediengestalter? Nun, der organisiert, kombiniert und optimiert Daten für die unterschiedlichsten Medien. Als Mediengestalter arbeitet man mit Schriften, Fotos, Videos, Grafiken und Farben. Also ziemlich bunt das Gabze. Man kann dabei auch Datenbanken nutzen, sowie unterschiedliche Systemplattformen. Oftmals können die Früchte seiner Arbeit echte Hingucker sein. Es gibt drei verschiedene Fachrichtunegen.

In der Fachrichtung “Beratung und Planung” lernt man nicht nur, wie man erfolgreich mit Kunden kommunizierst und ein Marketingziel verfolgst, sondern auch, wie man ein Medienprojekt konzipierst und vorstellst. Z.B. arbeitet man für Zeitschriften, Werbebroschüren oder Internetseiten. Man ermittelt Kundenwünsche, erstellt Kalkulationen, formuliert Angebote und schließt Verträge ab. In der Fachrichtung “Gestaltung und Technik” lernt man, Produktionsschritte zu planen und Softwaretools einzusetzen. Zudem erfährst man auch, wie man den Produktions-Workflow und Ausgabeprozesse steuert, Ergebnisse übergibt und Netzwerke verwaltet. Aufbauend auf Kundenvorgaben und eigenen Ideen bearbeitest man Bilder, bzw Fotos und Videos und man ist für die Typografie verantwortlich In der Fachrichtung “Konzeption und Visualisierung” erfährst man hingegen viel über Kundenbriefing und Auftragsziele, Zielgruppendefinition und kreative Konzeptionserstellung. Darüber hinaus entwickelst man Gestaltungsvarianten und bereitet Medienprodukte präsentationsreif vor.

Für dieArbeit als Mediengestalter Digital und Print sind folgende Voraussetzungen hilfreich: Es sollte einem die Arbeit im Team liegen und man solltet gut mit Kunden umgehen können sowie Spaß an moderner Technik haben. Wie der Arbeitsalltag eines Mediengestalters in Digital und Print aussieht, kann man hier in einem Video des Bayrischen Rundfunks gut sehen: https://www.youtube.com/watch?v=uyrtpRs2qjU
Auch bei der IHK in Köln kann man sich informieren. Dort gibt es eine Video Serie “Azubi für einen Tag”! Die beiden IHK-Probe-Azubis Xenia und Andreas entdecken für interssierte Zuschauer spannende Ausbildungsberufe. Xenia ist heute bei der A.S. Création Tapeten AG in Gummersbach. Sie lernt dort den Beruf “Mediengestalter/-in Digital und Print” kennen. Das Video dazu gibt es hier:  https://www.youtube.com/watch?v=OFZLuvEx6mU  Mehr Informationen zur Ausbildung Mediengestalter Digital und Print gibt es auch auf dieser Internetseite: https://www.ihk-koeln.de/222.

Mediengestaltung ist also der Prozess einer ästhetischen Formgebung, bei dem die Medien sowohl Werkzeug als auch Werkstoff sein können. Mediengestalter für Digital und Print kann man theoretisch mit jedem Schulabschluss oder sogar ohne Abschluss werden. Die meisten Azubis haben jedoch das (Fach-)Abitur wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat.

Nach erfolgreicher Ausbildung und bestandenem Abschluss, steht einem dann die Welt der neuen Medien offen. Aber auch die der alten Medien. Und was kann man verdienen? Etwa 1650 bis 1800 Euro kann man nach der Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print als Gehalt erwarten. Nachdem man sich dann im Beruf etabliert und etwas Erfahrung gesammelt hast, beträgt der Durchschnittsbruttolohn um die 2000 Euro, in seltenen Fällen etwas mehr. Auch das Merziger Werbeuntzernehmen www.dekoba.de , welches jetzt seit 22 Jahren existiert, sucht regelmäßig
Mediengestalter, Werbetechniker oder auch Produktionshelfer. https://www.facebook.com/dekoba.werbung/photos/rpp.119716321419258/3106496679407859/?type=3&theater

Gerne kann ich im Bedarfsfalle einen Kontakt zu deren Chef, Konrad Bauer, herstellen. Sie erreichen mich hier.
Foto: Rainer Prüm

 

 

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